Anthroposophie

Die Anthroposophische Medizin baut ganzheitlich auf der Schulmedizin auf und arbeitet mit ihr zusammen. Sie nutzt moderne Diagnosemethoden und Therapien und ergänzt sie mit Arzneimitteln, künstlerischen und Gesprächstherapien sowie physikalischen Maßnahmen. Sie aktiviert die Selbstheilungskräfte des Menschen und leitet ihn dazu an, eigenverantwortlich mit seiner Gesundheit umzugehen. In diesem Sinne ist Anthroposophische Medizin eine salutogenetische Methode, also eine Therapierichtung, der es um das Gesundbleiben und Gesundwerden geht, und nicht allein um das Beseitigen von Krankheiten oder deren Symptomen.

Alle anthroposophischen Arzneimittel sind darauf ausgerichtet, die Selbstheilungskräfte des Organismus anzuregen. Dabei ergänzen sie die Medikamente aus der Schulmedizin. Wo die konventionelle Medizin jedoch ausschließlich darauf ausgerichtet ist, Krankheitserreger abzutöten, Krankheitsprozesse zu unterdrücken und fehlende Stoffe zu ersetzen (zum Beispiel Vitamine, Hormone, Blutbestandteile), geht die anthroposophische Medizin noch einen Schritt weiter. Sie will bewirken, dass der Organismus - wo immer es möglich und sinnvoll ist - eine Krankheit aus eigener Kraft überwindet. Dabei geht es vor allem darum, die Körperfunktionen wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die Abwehrkräfte zu stärken. Arzneimittel spielen dafür eine wichtige Rolle.
So finden neben mineralischen und tierischen Ausgangssubstanzen auch phytotherapeutische und potenzierte Präparate genauso wie Kompositionsarzneimittel Verwendung. Am Beispiel der Verwendung einer Pflanze in der Anthroposophie sei erwähnt, dass über die Inhaltsstofflichkeit der Pflanze und über das homöopathische Vergiftungsbild hinaus die Pflanze als Ausdruck eines Prozesses gesehen wird, den sie durch Morphologie, Physiologie, Biotopeigenschaften etc. selber verrät.

( Textquellen: www.walaarzneimittel.de,   www.weleda.de  )

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